Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Leserin, lieber Leser,

herzlich willkommen zur Onlineversion des Jahresberichts 2017 des Landesverbandes niedersächsischer Musikschulen. Schön, dass Sie zu uns gefunden haben!

Sie finden auf diesen Seiten ausführliche Informationen zur Arbeit des Landesverbandes und der ihm angeschlossenen 74 öffentlichen Musikschulen. Der Online-Jahresbericht ergänzt die etwas kürzere gedruckte Version des Jahresberichts 2017, den wir Ihnen auf Anforderung gerne zusenden und den Sie unten auf der Seite auch bereits durchblättern können. Für Ihre Hinweise und Anregungen sind wir Ihnen dankbar. Bitte nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf.

Wir freuen uns, wenn wir Ihnen mit unseren Informationen helfen können und grüßen Sie herzlich aus der Welt der niedersächsischen Musikschulen.

Ihr Team des Landesverbandes niedersächsischer Musikschulen

Editorial

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde der Musikschulen,

wieder liegt ein ereignisreiches Jahr hinter uns, auf das wir zufrieden und stolz zurückblicken können. Ein Jahr, das einerseits viele Herausforderungen bereit hielt, Sie und uns aber auch mit Bestätigung und Wertschätzung belohnt hat.

„Zukunft gestalten!“ – mit dieser Aufforderung hat der Landesverband niedersächsischer Musikschulen selbstbewusst seinen Willen zum Aufbruch und zur Veränderung markiert. Zunächst einmal galt es aber, den bisherigen Kurs zu bewerten und die Ziele von Musikschulen und Verband zu hinterfragen. Die Mitgliederversammlung in der schönen Hansestadt Lüneburg mit ihrer prächtig ausgestatteten Musikschule bot dazu Gelegenheit und auch den passenden Rahmen.

Ich erinnere mich an ein sehr herzliches und wertschätzendes Miteinander, an spannende Themen und Vorträge, konzentrierte und engagierte Diskussionen auf dem Podium und im Plenum. Mutig und kritisch haben die Vertreter*innen unserer Mitgliedsschulen Selbstverständnis und Bildungsauftrag hinterfragt und die Weichen für die Themen von morgen gestellt.

Wir erkennen, dass der Kern der Musikschularbeit nicht starr und unveränderlich ist, sondern sich immer wieder an gesellschaftliche Erfordernisse anpassen kann. Wir lernen, dass die Bewältigung neuer Aufgaben gelingt, wenn wir Wandel als natürlichen Wachstumsprozess verstehen und uns einen prüfenden Blick auf die eigene Haltung und unser Selbstverständnis als Bildungsträger gestatten. Auch wenn es mitunter Kraft kostet: Wir erreichen neue Zielgruppen und begeistern sie für die Musik. Unsere breitenorientierten Musikalisierungsangebote laden alle Kinder ein und werden von unseren Bildungspartnern auch gerne angenommen. Hier gilt es, musikalisches Interesse bei Kindern nicht nur zu wecken, sondern es über Jahre zu erhalten und das aktive Beschäftigen mit Musik zu einem stärkenden und lebensbegleitenden Hobby oder gar zum Beruf werden zu lassen. Mit Freude sehe ich, dass viele unserer Musikschulen erfolgversprechende Wege gefunden haben, auch sozial benachteiligte Kinder bzw. deren Eltern für eine weiterführende musikalische Ausbildung zu gewinnen.

Die niedersächsischen Musikschulen und ihr Landesverband tun gut daran, den Wandel bewusst zu gestalten, gleichzeitig traditionell und modern, bodenständig und experimentierfreudig zu sein. Es ist mir ein persönliches Anliegen, diese wunderbare Entwicklung als Präsidentin weiter zu begleiten und mich mit Ihnen allen gemeinsam mutig und vertrauend den neuen Aufgaben und damit innerem und äußerem Wachstum zu widmen.

Ihre

Gabriele Lösekrug-Möller MdB
Präsidentin des Landesverbandes
niedersächsischer Musikschulen

Vorwort

Liebe Leserinnen
und Leser,

mein erstes Jahr als Vorsitzende des Landesverbandes niedersächsischer Musikschulen ist nun beinahe vorüber. Ich habe in dieser kurzen Zeit festgestellt, dass die Leistungserwartung an unsere 74 öffentlichen Musikschulen wirklich enorm ist. Umso mehr bin ich beeindruckt von der Kreativität, Qualität und Bandbreite der Angebote, die von unseren Lehrkräften, den Schulleiterkolleg*innen und den Verwaltungsmitarbeiter*innen tagtäglich im ganzen Land erbracht werden.

Da ich selbst Leiterin einer großen kommunalen Musikschule bin, kenne ich die Herausforderungen, denen wir uns täglich stellen müssen und auch den Spagat, den wir bei ihrer Bewältigung leisten müssen, recht gut. Mit Engagement und Herzblut entwickeln wir unsere musikalischen Breitenangebote und kümmern uns gleichzeitig um unseren eigenen Berufsnachwuchs. Wir stellen sowohl die musikalische Teilhabe bildungsbenachteiligter Kinder als auch die Versorgung hochbegabter Kinder sicher. Wir bauen langfristige Bildungspartnerschaften mit hoher organisatorischer und inhaltlicher Qualität auf - selbstverständlich unter Berücksichtigung der Ganztagsschulentwicklung und mit allen Auswirkungen des Wechsels von G8 zu G9. Um neue Zielgruppen anzusprechen, setzen wir anspruchsvolle Projekte wie z.B. „Kultur macht stark“ um, bemühen uns um Drittmittelakquise und meistern natürlich noch unseren ganz normalen Unterrichtsalltag.

Dies alles erfordert unser öffentlicher Bildungsauftrag, in dessen Erfüllung wir auch in überregionaler Hinsicht vielfach Spitze sind: Unser Musikalisierungsprogramm „Wir machen die Musik!“ genießt bundesweite Anerkennung und findet in Niedersachsen parteiübergreifende politische Unterstützung. Im Förderprogramm des Bundes „Kultur macht stark“ wurden niedersächsische Musikschulen gleich in mehreren Kategorien für ihre besonders gelungenen Projekte ausgezeichnet.

Natürlich läuft der Betrieb nicht immer und überall reibungslos. Oft genug stelle ich mir die Frage, wie bei all den täglichen Herausforderungen eine sinnvolle Gestaltung der Zukunft überhaupt möglich sein soll. Als kreative Künstlerin wünsche ich mir sehr, hier nicht zu reagieren, sondern zu agieren und gestalten zu können. Dieses Bedürfnis, die Zukunft aktiv zu gestalten, habe ich auch bei vielen Kolleg*innen, bei unserer politischen Spitze sowie in Gesprächen mit Vertreter*innen unserer Dachverbände und Ministerien wahrgenommen.

Wir alle wissen, dass unsere Gesellschaft ebenso wie unsere Aufgaben immer vielfältiger wird. Wir wissen auch, dass Medien eine immer größere Rolle in unserem Leben spielen und dass sich die digitale Welt in einem bisher nicht gekannten Tempo entwickeln wird. Auch hier sehen wir uns in der Verantwortung. Im kommenden Jahr werden wir uns verstärkt den Themen Kulturelle Diversität und Inklusion, Förderung von Begabungen und Digitalisierung mit ihren Auswirkungen auf unsere Musikschularbeit zuwenden. Erste Eckpfeiler hierfür sind bereits gesteckt, Arbeitsgruppen wurden installiert und Qualifizierungsangebote konzipiert.

Wie Sie dem nachfolgenden Bericht entnehmen können, können wir auf ein sehr vielfältiges Jahr zurückblicken und ich danke allen Kolleginnen und Kollegen für ihre Mitarbeit und ihre Ideen, aber auch für ihren Mut, Dinge in Frage zu stellen und damit neue Denk- und Handlungsprozesse anzuregen.

Einen mutigen Schritt gehen wir auch mit diesem neuen Jahresbericht, der Ihnen erstmals in einer kompakten Druckversion und einer ausführlichen Onlineversion zur Verfügung steht.

Den gedruckten Jahresbericht  können Sie gern bei uns anfordern.
Eine PDF-Version können Sie hier herunterladen.

Ich wünsche Ihnen alles Gute und uns allen weiterhin viel Erfolg bei der GESTALTUNG unserer gemeinsamen Zukunft.

Ihre

Sigrid Neugebauer-Schettler
Vorsitzende des Landesverbandes
niedersächsischer Musikschulen

Blättern Sie hier durch die Druckversion des Jahresberichts

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